Frauen sind am häufigsten von Blasenentzündung betroffen

UNTERE HARNWEGSINFEKTION KOMMT OFT MIT STARKEN SCHMERZEN

Die Blasenentzündung (Zystitis) zählt zu den Infektionen der unteren Harnwege. Bei dieser Erkrankung kommt es zur Entzündung der Harnblasenschleimhaut oder der gesamten Blasenwand. Anfangs treten in der Blasengegend oft heftige Schmerzen auf, die bis in den Lendenbereich ausstrahlen können. Blasenentzündungen können auch wiederkehrend auftreten. Meistens handelt es sich bei der Erkrankung um eine aufsteigende Infektion, die von der Harnröhre ausgeht. Seltener entsteht die schmerzhafte Harnwegsinfektion über die Nieren und die oberen Harnwege.

Zu den Symptomen, die eine akute Blasenentzündung hauptsächlich begleiten, zählen häufiger Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen, wobei das häufige Wasserlassen immer nur kleine Mengen von Harn zulässt. Der Harn ist getrübt und kann auch streng riechen. Mögliche Blutbeimengungen führen im Urin zu roter Färbung. Eine Entzündung der Blase tritt bisweilen auch mit weiteren Symptomen wie Harninkontinenz oder Druckschmerz im Dammbereich auf.

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BLASENENTZÜNDUNG KANN AUCH CHRONISCH WERDEN

Blasenentzündungen können auch chronisch werden. Sowohl eine verschleppte Entzündung, als auch eine Entzündung, die nicht ausreichend behandelt worden ist, kann schwere Folgen haben und etwa zu Nierenentzündungen führen.

In jedem Fall muss eine chronische Blasenentzündung ärztlich behandelt werden. Bei der chronischen Form der Blasenentzündung macht sich über mehrere Wochen ein starker Harndrang bemerkbar, der aber nur zur Entleerung geringer Urinmengen führt.

Ursachen und Auslöser

BLASENENTZÜNDUNG KENNT VIELE AUSLÖSER

Die Ursachen einer Blasenentzündung können ganz unterschiedlicher Natur sein. Je nach Ursache unterscheidet man verschiedene Formen der Zystitis und es kommen dementsprechend auch unterschiedliche Diagnoseverfahren und Therapien zum Einsatz.

  • Akute und unkomplizierte Zystitis der Frau, die außerhalb von medizinischen Einrichtungen erworben wurde
  • Komplizierte Zystitis, die in medizinischen Einrichtungen bzw. Pflegeeinrichtungen erworben wurde
  • Chronische Coli-Zystitis

Sehr häufig wird die schmerzhafte Unterleibsentzündung durch eine äußere Infektion der Harnwege ausgelöst. Auslöser hierfür sind Verletzungen, aufsteigende Darmbakterien, häufiger Geschlechtsverkehr, mangelnde Hygiene oder Fremdkörper. Auch Unterkühlungen und Durchnässungen gelten als Auslöser. Meist leiden Betroffene dann neben der Blasenentzündung gleichzeitig an einer Harnröhrenentzündung (Urethritis), die durch aufsteigende Darmkeime verursacht wurde, die sich dann bis in die Blase ausweiten. Typische Symptome für die Urethritis sind etwa beständiges Jucken, Brennen in der Harnröhre, Ausfluss sowie brennende Schmerzen beim Wasserlassen.

Zu den weiteren möglichen Ursachen für die Entstehung von Blasenentzündungen zählen Erkältungen, Verstopfungen oder auch Blasensteine. Daneben kann die Erkrankung durch innere Infektionen der Harnwege entstehen, etwa infolge einer Nierenbeckenentzündung, Darmentzündung oder durch die Verschleppung von Keimen aus Eiterherden.

Bei Frauen nach den Wechseljahren begünstigen der sinkende Östrogenspiegel und Beckenbodenschwächen Entzündungen der Blase. Durch einen veränderten pH-Wert und eine geringere Menge an Lactobazillen auf der vaginalen Schleimhaut können sich vermehrt Keime in der Scheide bilden.

Als weitere mögliche Ursachen gelten Schwangerschaft, Diabetes mellitus, Katheder sowie Fehlbildungen der Harnröhre. Diabetikerinnen haben ein 25 mal höheres Risiko für Harnwegsinfektionen als Frauen ohne Diabetes. Bei diabetischen Männern ist das Risiko etwa 20 mal hoch.

Auch Erkrankungen, die mit neurogenen Blasenentleerungsstörungen in Verbindung stehen, verursachen in einigen Fällen Blasenentzündungen. Zu diesen Erkrankungen zählen u.a. Multiple Sklerose oder Polyneuropathie.

AUSLÖSENDE ERREGER 

Es sind verschiedene Keime, die eine Blasenentzündung auslösen können. Zu etwa 80% ist allein der Bakterienstamm Escherichia coli an der Entstehung beteiligt, wenn es um Infektionen geht, die Frauen sich außerhalb von Krankenhäusern zuziehen. Einige der auslösenden Keime treten speziell in Krankenhäusern auf und sind zum Teil multiresistent. Übertragen werden können diese Erreger etwa durch Blasenkatheder oder eine Blasenspiegelung (Zystoskopie). Vorwiegend verursachen folgende Erreger die Entzündung der Harnwege:

  • Escherichia coli
  • S. saprophyticus
  • Klebsiella
  • Enterokokken
  • Serratia
  • Staphylokoccus epidermis
  • grammpositive Kokken
  • Proteus spp.
  • Sprosspilze

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Diagnose

UNTERSUCHUNG JE NACH FORM DER ZYSTITIS

Je nach Form der Blasenentzündung wird eine unterschiedliche Diagnostik angewendet. Im Urin lassen sich neben einem veränderten pH-Wert verschiedene Substanzen wie rote Blutkörperchen (Eryothrozyten), weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und/oder Nitrit nachweisen, die bei erhöhten Werten Hinweise auf eine vorliegende Blasenerkrankung geben können.

Ein Urin-Schnellteststreifen ist in vielen Fällen geeignet, einen ersten Verdacht auf Blasenentzündung zu erhärten. Untersucht wird der Harn aus dem Mittelstrahl.

Zum ausführlicheren diagnostischen Nachweis nimmt man bei der unkomplizierten Form der Frauen eine mikroskopische Urinuntersuchung vor.

Untersuchungen von angelegten Bakterienkulturen aus dem Urin, die auf Empfindlichkeit gegen Antibiotika getestet werden, kommen in der Regel erst bei komplizierten Blasenentzündungen zum Einsatz. Die Art der Testungen ist jeweils von der Art der vorkommenden Erreger abhängig.

Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen nutzt man bildgebende Verfahren wie den Ultraschall (Sonographie). Wenn Blut im Urin vorhanden ist, dann wird in der Regel eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) vorgenommen.

Therapie der Blasenentzündung

NICHT IMMER IST EIN ARZTBESUCH NÖTIG

Nicht bei jeder Blasenentzündung muss der Arzt aufgesucht werden und ein Antibiotikum ist erforderlich. Immer dann, wenn es um eine akute unkomplizierte Entzündung geht, können auch bewährte Hausmittel und viel Flüssigkeit gegen die schmerzhafte Erkrankung helfen.

Eine unzureichende Behandlung oder eine verschleppte Entzündung der Blase kann allerdings zu Komplikationen führen und Vorläufer für eine Nierenbeckenentzündung sein. In den Fällen, in denen Fieber auftritt oder in denen die Symptome länger als drei Tage andauern, wird empfohlen, unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Für verschiedene Personengruppen wird bei Verdacht auf eine Blasenentzündung grundsätzlich ein Arztbesuch empfohlen:

  • Schwangere
  • Männer
  • Kinder
  • Personen mit wiederkehrender Blasenentzündung
  • Personen mit Diabetes mellitus
  • Bei Einnahme von Arzneimitteln, die das Immunsystem schwächen

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ALLGEMEINE MASSNAHMEN UND HAUSMITTEL

Empfohlen wird bei Blasenentzündungen in jedem Fall eine reichliche Menge Flüssigkeit in Form von Blasentees, reichlich verdünnten Säften und Mineralwasser. Etwa 3-4 Liter sollten es sein, außer man nimmt Antibiotika, dann richtet sich die geeignete Flüssigkeitszufuhr nach dem Beipackzettel. Durch den Spüleffekt lässt sich die Bakterienkonzentration im Urin senken. Bei starken Beschwerden ist vorübergehende Bettruhe angezeigt. Hilfreich ist Wärme in Form von Wärmflaschen, warmen Sitzbädern oder Heizkissen im Blasenbereich.

Leichte Kost ohne Salz und ohne viele Gewürze wirkt unterstützend. Empfehlenswert sind neben frischem Obst auch reichlich verdünnte Obstsäfte und Gemüsesäfte sowie Milch. Volksmedizinisch wird auch Cranberrysaft vorbeugend gegen wiederkehrende Blasenentzündungen eingesetzt. Daneben fördert der Verzicht auf Fleisch, Kaffee und Alkohol den Heilungsprozess, während übertriebene Intimpflege und zu wenig Flüssigkeit Harnwegsinfektionen begünstigen.

ALTERNATIVE THERAPIE MIT D-MANNOSE

D-Mannose gilt als Alternative zur Langzeit-Therapie mit einem Antibiotikum bei häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen der Frau. In den medizinischen Leitlinien für Harnwegsinfektionen wird eine Empfehlung für den natürlichen Einfachzucker D-Mannose ausgesprochen, nachdem eine Studie zeigte, dass die regelmäßige Einnahme von D-Mannose im Vergleich mit dem Antibiotikum Nitrofurantoin die Rate an Harnwegsinfektionen deutlich senken konnte. D-Mannose wirkte im Ergebnis gleichwertig und verursachte aber im Gegensatz zu Nitrofurantoin in der Langzeitprävention deutlich weniger Nebenwirkungen bei den Studienteilnehmern.

MEDIKAMENTÖSE THERAPIE

Therapie bei unkomplizierter akuter Zystitis

Bei ambulant erworbener unkomplizierter Zystitis, wie sie außerhalb von medizinischen und pflegenden Einrichtungen erworben wird, kommen neben dem Schmerzmittel Ibuprofen® bei Frauen, die ansonsten gesund sind, verschiedene Antibiotika im Rahmen einer Kurzzeittherapie zum Einsatz. Nicht alle Antibiotika sind aber nach den aktuellen Leitlinien für Harnwegsinfektionen aufgrund der Sicherheit und Nebenwirkungen das Mittel der ersten Wahl.

Eine Antibiotikatherapie wird im Rahmen der Leitlinien bei einer unkomplizierten akuten Blasenentzündungen zwar empfohlen, ist aber nicht unbedingt erforderlich. Patienten wählen häufig eine Therapie mit Antibiotika, wenn sie die Symptome schneller abklingen lassen wollen.

Empfohlen wird in den Leitlinien wegen der hohen Resistenzen der auslösenden Keime, die sich regional und zeitlich oft verändern können, vor der Auswahl des geeigneten Präparats eine Urinuntersuchung mit Urinkultur vorzunehmen.

Vorzugsweise empfohlen werden in den Leitlinien folgende Antibiotika:

  • Fosfomycin-Trometam
  • Nitrofurantoin
  • Nitroxolin
  • Pivmecillinam
  • Trimethoprim in Abhängigkeit von der lokalen Resistenzsituation von E. coli

Bei der Einnahme von Antibiotika können geringere Trinkmengen von nicht mehr als 1,5 Litern erforderlich sein, weil eine höhere Verdünnung sonst die Wirkung von Präparaten vermindern könnte. Auskunft gibt der Beipackzettel oder der Arzt oder Apotheker.

Auch eine Behandlung des Partners kann angebracht sein, um eine Neuinfektion durch Geschlechtsverkehr zu verhindern.

Sofern bei Patienten mit Diabetes mellitus die Stoffwechsellage stabil ist und keine beeinträchtigenden Erkrankungen oder Komplikationen auftreten, gilt eine Harnwegsinfektion bei ihnen als unkompliziert.

Therapie bei komplizierter und wiederkehrender Blasenentzündung

Komplizierte Formen der Blasenentzündung und wiederkehrende Entzündungen der Blase werden nach dem Antibioprogramm therapiert. Das Antibioprogramm ist ein Test zur Bestimmung der Antibiotika-Resistenz von Erregern. Bevor das Antibioprogramm durchgeführt werden kann, werden die auslösenden Keime exakt ermittelt, um sie gezielt bekämpfen zu können.

Bei mehr als 4 wiederkehrenden Entzündungen innerhalb eines Jahres kann eine Langzeit-Prophylaxe mit Antibiotika erwogen werden, wenn allgemeine vorbeugende Massnahmen und andere Behandlungen nicht erfolgreich waren. Über 6 Monate lässt sich die Rückfallrate mit bestimmten Dosierungen um bis zu 95% senken. Für die antibiotische Langzeittherapie bei wiederkehrenden Infektionen der Harnwege stehen aktuell die Antibiotika Cotrimoxazol, Trimethoprim und Nitrofurantoin sowie Cefacolor, Norfloxacin, Ciprofloxacin und Fosfomycin-Trometamol zur Verfügung. Eine Langzeittherapie mit Antibiotika brechen etwa 5%-10% der Patienten wegen unerwünschter Nebenwirkungen ab.

Auch eine prophylaktische Antibiotika-Einnahme, z.B. nach dem Geschlechtsverkehr ist möglich. Mittel, die zur Anwendung kommen können, sind Cotrimoxazol, Cefalexin und Nitrofurantoin sowie Norfloxacin und Ofloxacin. Diese Massnahme kann den Antibiotikaverbrauch um bis zu ein Drittel verringern.

Ohne bisher bekannt gewordene Nebenwirkungen können Autovaccine im Rahmen einer Mikrobiologischen Therapie das Risiko für chronische und wiederkehrende Harnwegsinfektionen deutlich senken. Die aus körpereigenen inaktivierten Darmbaktieren aufwändig aufbereiteten Arzneimittel können oral, als Spray oder unter die Haut gespritzt in einer Langzeittherapie das Immunsystem umprogrammieren und so die auslösenden Keime bekämpfen, bevor sie Infektionen auslösen.

Chronische-Coli-Zystitis

Bei chronischer Coli-Zystitis hat sich das pflanzliche Präparat Angocin® mit Senfölen und Kapuzinerkresse bewährt. Die Dosierung beträgt 3 x 4 Tabletten täglich.

HOMÖOPATHISCHE UND PHYTOTHERAPEUTISCHE ARZNEIMITTEL

Bei Blasenentzündungen können je nach Ausprägung auch verschiedene homöopathische Arzneimittel und phytotherapeutische Arzneimittel unterstützend zur Anwendung kommen.

Phytotherpeutisch wirksame Arzneimittel bei akuter Zystitis sind neben Bärentraubenblättern auch Birnenblätter, kahles und behaartes Bruchkraut, sowie Brunnenkresse, Eibisch und Ehrenpreis. Auch Goldrute, Heidekraut und Hauhechel zeigen Wirksamkeit.

Bei chronischer Blasenentzündung kommen neben kahlem und behaartem Bruchkraut, Heidekraut und dornigem Hauhechel außerdem Hängebirke, Leinkraut, kleiner Odermennig, Preiselbeere sowie auch Sandstrohblume, Spitzwegerich und Ysop zum Einsatz.

Bärentraubenblätter eignen sich nicht für die langfristige Anwendung, die über einen Monat hinausgeht.

Häufigkeit und Auftreten der akuten Blasenentzündung

AKUTE UNKOMPLIZIERTE BLASENENTZÜNDUNG 

Die akute Zystitis tritt häufig bei Kindern und sexuell aktiven Frauen auf, während Männer meist erst in höherem Alter betroffen sind. Jede zweite Frau erleidet einmal in ihrem Leben eine Blasenentzündung. Durchschnittlich dauern die klinischen Symptome insgesamt 6,1 Tage an. Am häufigsten kommt die akute unkomplizierte Blasenentzündung vor, bei der meistens E. coli Bakterien in die Harnröhre aufsteigen und die Entzündung auslösen. Vorwiegend erkranken Frauen im Alter zwischen 20 – 45 Jahren an dieser bakteriellen Form der Blasenentzündung. Bei Frauen und Kindern wird die Infektion durch die kurze Harnröhre begünstigt. Kinder, die schon „Trocken“ waren, können wieder einnässen. Bei Männern tritt eine akute aufsteigende Blasenentzündung in der Regel nur als Komplikation nach einem instrumentellen Eingriff, bei Körperanomalien oder bei Funktionsstörungen auf. Außerdem können Entzündungen der Prostata die Harnblase angreifen. Absteigende Blasenentzündungen kommen dagegen bei verschiedenen Infektionen der Niere vor.

Zu einer akuten und unkomplizierten Zystitis bei Frauen kommt es dann, wenn natürliche Schutzbarrieren geschwächt oder verletzt sind und Keime sich schnell vermehren können. Eine wichtige Schutzfunktion gegen Erreger übernimmt dabei die keimtötende Schleimhaut. Eine weitere Barriere ist die gesunde Urinauscheidung, die die Keimzahl durch Verdünnungseffekt und Ausspülung senkt.

Verschiedene Faktoren begünstigen dagegen die Vermehrung und Ausbreitung von Erregern. Einfluss nehmen können sogenannte Bakteriostatika. Dabei handelt es sich um Antibiotika, die Wachstum und Vermehrung von Bakterien zwar hemmen und die Keime ruhen lassen, aber sie nicht abtöten. Auch Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, setzen oft die Widerstandsfähigkeit der Schleimhaut herab. Außerdem fördert im Urin vorhandener Zucker das Keimwachstum.  Das gilt allerdings nicht für den natürlich vorkommenden Zucker D-Mannose, der das Keimwachstum in der Blase vermindern kann.

WICHTIGE HINWEISE ZU GESUNDHEITSTHEMEN

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte beachten Sie hierzu die weiteren Hinweise zu Gesundheitsthemen

W. Piper. Innere Medizin. Verlag Springer. 2007

Innere Medizin. Weiße Reihe. Band 4. Verlag Elsevier. 7. Auflage 2004

J.P. Schadé. Lexikon Medikamente. Verlag Naumann & Göbel. 2010

Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. 267. neu bearbeitete Auflage. Verlag de Gruyter. 2007

Leitlinienprogramm DGU. AWMF-Register-Nr. 043/044 Interdisziplinäre S3 Leitlinie. Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektion bei erwachsenen Patienten. Aktualisierung 04/2017. (Langversion abgerufen PDF 07.04.2019) Nächste geplante Überprüfung 2022.

Bildquelle: Pixabay
Autor: Katja Schulte Redaktion
Datum: 04/2019

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