Über 4 Millionen Deutsche leiden unter einer Depression

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass allein in Deutschland 4,1 Millionen Menschen unter einer Depression leiden. Dieser Wert entspricht 5,2 Prozent der deutschen Bevölkerung. Auch viele Kinder sind bereits von depressiven Erkrankungen betroffen. Den Ergebnissen der KIGGS-Studie zufolge, werden bei 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen depressive Erkrankungen diagnostiziert. Unterschiede zwischen Alter und Geschlecht scheint es nicht zu geben.

Nach Daten des Robert-Koch-Instituts trat bei etwa 11 Prozent der Frauen und 5 Prozent der Männer im Alter zwischen 18 und 79 Jahren innerhalb der letzten 12 Monate eine unipolare depressive Störung auf. Verglichen mit früheren Zahlen, ergab sich ein deutlicher Anstieg der Fälle.

Dabei sind Frauen insgesamt häufiger von einer Depression betroffen als Männer. Ein höheres Risiko für depressive Erkrankungen haben außerdem Arbeitslose und Menschen in unqualifizierten Berufen. Klinisch, gesundheitspolitisch und gesundheitswirtschaftlich nehmen Depressionen großen Einfluss.