Professionelles Gewichtsmanagement

  • Gewichtsmanagement

Professionelles Gewichtsmanagement

Wege aus der Krise

ABWEICHUNGEN VOM NORMALGEWICHT RISKANT

Erhöhte Abweichungen vom Normalgewicht führen häufig nicht nur zu mehr Trägheit und einem Verlust an Vitalität, sondern bergen zudem oft noch hohe gesundheitliche Risiken. Um ernährungsmitbedingten Erkrankungen vorzubeugen und Lebensqualität zurück zu gewinnen, wird es nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen notwendig, Lebensweise und Ernährung langfristig umzustellen.

GESUNDHEITSVORSORGE NACH KONZEPT

Gesundheitsvorsorge beruht auf einem Gesamtkonzept, das dem Körper neben allen nötigen Nährstoffen aus der Ernährung zusätzlich genügend Bewegung und Ruhephasen zur Regeneration bietet.

Die Grundpfeiler der Prävention

  • Ernährung: Empfohlen wird allgemein eine vollwertige Ernährungsform nach Maßgabe der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
  • Bewegung: Empfehlenswert sind zwei bis drei Einheiten Sport und gesunde Bewegung pro Woche

Wer bietet professionelle Hilfe?

KURZFRISTIGE DIÄTEN SIND REGELMÄSSIG ERFOLGLOS

Im langfristigen Kampf gegen Übergewicht und Adipositas ist professionelle Hilfe gefragt. Möglich wird der Erfolg nur im Rahmen einer Ernährungsumstellung. Erfolglos und kontraproduktiv sind dagegen kurzfristige Diäten ohne eine anschließende Ernährungsumstellung.

Professionelle Information und praktische Hilfe bieten Hausarzt, Fachärzte, Krankenkassen, Ernährungsberatungen und verschiedenen fachbezogene Einrichtungen.

WANN BEGINNT ÜBERGEWICHT – WANN BEGINNT ADIPOSITAS?

Wenn sich der BMI im Bereich von 25 bis 30 bewegt, befindet man sich bereits im Bereich von Übergewicht und weitere Gewichtszunahmen sollten vermieden werden. Eine präventive Beratung oder ein Präventionskurs zur gesunden Ernährung hilft weiter.

Adipositas liegt bei einem BMI von über 30 vor. In diesem Fall sollte man auf professionelle Hilfe zurückgreifen.

WANN BEGINNT UNTERGEWICHT?

Bei Untergewicht, das mit einem BMI von weniger als 18,5 beginnt, können viele Anzeichen auf gesundheitliche Beeinträchtigungen hinweisen, dazu zählt u.a. andauernde Müdigkeit. Ein Arztbesuch zur Abklärung ist ratsam.

Übergewicht

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2013 waren 62% der deutschen Männer, 48% der Frauen und 2 Millionen Kinder übergewichtig.

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Untergewicht

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2013 waren in Deutschland mehr als 2 Millionen Menschen untergewichtig

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Bundesregierung und Krankenkassen reagieren

BUNDESWEITE AUFKLÄRUNGS- UND INFORMATIONSPLATTFORM

Die aktuelle Entwicklung und die düsteren Zukunftsprognosen in Bezug auf Übergewicht, Adipositas sowie die damit verbundenen Folgen alarmierten die deutsche Bundesregierung. Sie reagierte und hat mit der Internetseite IN FORM eine bundesweite bürgernahe Aufklärungs- und Informationsplattform zum Thema Ernährung und Bewegung ins Leben gerufen.

Auch die gesetzlichen Krankenkassen fördern und vermitteln im Rahmen der Vorsorge Kurse und Beratungen zum Thema Ernährung und Bewegung nach Maßgabe. Welche Maßnahmen nicht gefördert werden erfahren Sie unter Krankenkassenzuschuss.

Bedeutung der Bewegung wird häufig unterschätzt

BEWEGUNG BEI JEDER GEWICHTSVERÄNDERUNG EMPFOHLEN

Empfohlen wird bei jeder geplanten Gewichtsveränderung unabhängig davon, ob Gewicht reduziert oder zugenommen werden soll, gleichzeitig ein angemessener sportlicher Ausgleich. Denn wer etwa bis zu 500 Gramm pro Woche oder mehr abnimmt, riskiert ohne sportliche Betätigung den Abbau körpereigener Proteinreserven. Bei der geplanten Gewichtszunahme steigt ohne Sport wahrscheinlich der Körperfettanteil.

Auch in Bezug auf gesunde Bewegung fördern viele gesetzliche Krankenkassen nach Maßgabe verschiedene Kurse und Angebote. Eine Rücksprache mit der Krankenkasse kann sich lohnen. Mehr Informationen unter Krankenkassenzuschuss

WICHTIGE HINWEISE ZU GESUNDHEITSTHEMEN

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte beachten Sie hierzu die weiteren Hinweise zu Gesundheitsthemen

Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/11/PD14_386_239.html;

Robert-Koch-Institut: http://www.kiggs-studie.de/

aid: Mein Weg zum Wohlfühlgewicht. 2011/1389

Biesalski, H.K.: Ernährungsmedizin: Nach dem Curriculum der Bundesärztekammer und der DGE. 2010. Verlag Thieme

https://www.in-form.de/buergerportal/start.html

Text: Katja Schulte Redaktion
Datum: 10/2016

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