Meistgetrunkene Biermarken im Test mit Glyphosat belastet

4700 TONNEN GLYPHOSAT AUF HEIMISCHEN BÖDEN

Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Pflanzenvernichtungsmittel und geriet bereits mehrfach in die negativen Schlagzeilen – 2014 brachte man in Deutschland rund 5400 Tonnen Glyphosat auf Äckern und in Gärten aus im Jahr 2017 waren es immerhin noch 4700 Tonnen.

Viele Lebensmittel weisen Rückstande der Chemikalie auf. Die Trinkwasservordnung sieht für Glyphosat einen Grenzwert von 01, Mikrogramm pro Liter Wasser vor.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte den Wirkstoff, der bei Kontakt alle Pflanzen tötet, als erbgutschädigend und wahrscheinlich krebserregend ein. Außerdem gibt es Hinweise darauf, das die chemische Substanz ins Hormonsystem eingreift und die Fruchtbarkeit schädigt.

Während Glyphosat in Österreich und Schweden nicht mehr eingesetzt wird, bewertete das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die übrigen europäischen Mitgliedsstaaten 2018 die Chemikalie bei ordnungsgemäßer Anwendung weiterhin als verkehrsfähig. Experten waren nach bisherigen Kenntnissen der Auffassung, dass für den Menschen kein krebserzeugendes Risiko durch Glyphosat zu erwarten ist.

WICHTIGE HINWEISE ZU GESUNDHEITSTHEMEN

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte beachten Sie hierzu die weiteren Hinweise zu Gesundheitsthemen

Text: Katja Schulte Redaktion
Datum: 03/2017 | aktualisiert 12/2019

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