Die Entscheidung darüber, ob wir einen Menschen mögen oder nicht, fällt meistens in den ersten Sekunden eines Treffens. Ein Lächeln wirkt häufig als Türöffner, denn Menschen, die uns anlächeln, sind uns gleich sympathisch. Jeder kann etwas für gesunde Zähne und ein makelloses Lächeln tun.

Zahngesundheit hängt von der richtigen Pflege ab

Die richtige Zahnhygiene hat eine große Auswirkung auf die Ausstrahlung und Gesundheit der Zähne. Regelmäßiges Putzen und Prophylaxe beim Zahnarzt sind ein notwendiges Muss. Der Zahnarzt entfernt den Zahnbelag und kann Karies und kleine Löcher behandeln, bevor sie sich zu einem schmerzhaften Problem entwickeln. Zudem ist er der richtige Ansprechpartner für Mundhygiene und für alle Fragen zur Pflege der Zähne. Auch die Wahl der Zahnpasta oder der Zahnbürste können ein Thema beim Zahnarztbesuch sein.

Reicht eine normale Zahncreme?

Die Wahl der Zahnpasta ist für viele Menschen eher nebensächlich. Oft wird sie im Drogeriemarkt oder beim wöchentlichen Lebensmitteleinkauf im Discounter
mit in den Wagen gelegt. Solange sie gut schmeckt und ordentlich schäumt, sind viele zufrieden mit ihrem Kauf. Die meisten Produkte säubern die Zähne zuverlässig und schützen sie durch den enthaltenen Fluorid Anteil vor Karies. Allerdings gibt es große Unterschiede bei den Inhaltsstoffen. Zudem sollte beim Kauf berücksichtigt werden, ob die Zahncreme für eine Handzahnbürste oder für eine Schallzahnbürste verwendet wird. Für die Entfernung von bakteriellen Zahnbelägen sind den Zahncremes häufig Putzkörper beigemengt, die feine Abriebpartikel enthalten. Hierbei handelt es sich um Abrasivstoffe aus Kalk- oder
Kieselsäureverbindungen wie Aluminiumoxid, Calcium Carbonat, Silica oder auch chemische Hilfsmittel. Je gröber diese Partikel sind, umso höher ist die Schleifwirkung, die sie entfalten.
Zahncremes mit Weißmachern beseitigen unschöne Verfärbungen, die durch Rauchen oder den Genuss von Tee und Kaffee oder Rotwein entstehen. Zähne werden dadurch wieder weißer, weshalb Zahncremes mit Abrasivstoffen sehr beliebt sind. Bei empfindlichen Zähnen und freiliegenden Zahnhälsen ist es allerdings ratsam, wenig Abriebstoffe zu verwenden, da sie auf Dauer den Zahnschmelz angreifen können.

Welche Zahncreme für eine Schallzahnbürste?

Auch bei der Verwendung einer elektrischen oder einer Schallzahnbürste sollte keine Zahnpasta mit Abrasivstoffen verwendet werden. Die schnellen Bewegungen und Schallvibrationen in Kombination mit Abriebpartikeln könnten die schleifende Wirkung noch verstärken und sich ungünstig auf die Zahnschmelzstruktur auswirken. Eine Zahncreme mit hoher Schaumentwicklung ist ebenfalls weniger geeignet für die Schallzahnbürste. Die schnellen Bewegungen lassen zu viel Schaum im Mund entstehen. Schaumbildner in der Zahncreme sorgen dafür, dass sich die Zahncreme leicht im Mund verteilt. Zuviel Schaum wirkt sich jedoch auf den Putzkomfort aus.

Was sagt der RDA-Wert bei einer Zahncreme aus?​

Der Anteil an Schleifpartikeln einer Zahncreme wird über den RDA-Wert erkannt. Dieser Wert gibt an, wieviel Dentin unter Laborbedingungen durch das Polieren mit der Zahncreme abgetragen wurde. Je höher der RDA-Wert, umso mehr Zahnsubstanz wird abgeschliffen. Die RDA-Angabe auf der Verpackung ist freiwillig, daher wird sie nur von wenigen Herstellern angegeben.

  • RDA = 0-40: kaum abrasiv bis wenig abrasiv
  • RDA = 40-80: mittel abrasiv
  • RDA = 60-80: stark abrasiv
  • RDA > 80: sehr stark abrasiv

Aussagen wie „strahlendes Weiß“ oder „Extra White“ können einen Hinweis darauf geben, dass hier Schleifpartikel wirken, wenn keine Angabe des RDA-Werts vorliegt.

Autor: Thomas Meier
Datum: 25.08.2022
Bildquellen: ©Martin Slavoljubovski@pixabay.com (CCO Creative Commons Lizenz)

Quellen und weiterführende Informationen:

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