VOLKSKRANKHEITEN IN DEUTSCHLAND 

Die wachsende Zahl an Erkrankungen in Deutschland, die mit Ernährung, Stress und Bewegungsmangel in Zusammenhang gebracht werden, gilt als besorgniserregend. Bundesregierung, öffentliche Institutionen und Krankenkassen sind stark bemüht, durch Aufklärung und gesundheitsfördernde Maßnahmen die Volkskrankheiten zu bekämpfen. Die Maßnahmen sollen den Krankenstand senken und Neuerkrankungen vermeiden.

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) trägt besonders eine nährstoffarme und ballaststoffarme Ernährung dazu bei, das Risiko für die Entstehung der Volkskrankheiten, zu denen auch Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes oder Adipositas zählen, deutlich zu erhöhen.

Aber nicht nur diese Krankheiten geben Anlass zur Sorge, denn zunehmend mehr Menschen leiden auch unter Beschwerden des Magen-Darmtrakts, rheumatischen Erkrankungen, Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die ebenfalls oft in direkten Zusammenhang mit der Ernährung gebracht werden können.

Schon vor einigen Jahren wiesen Politiker auf die steigende Anzahl von Menschen hin, die unter Essstörungen leiden – nach offiziellen Daten weist aktuell mehr als jedes 5. Kind in Deutschland Symptome von Essstörungen auf.

Nicht selten nimmt auch chronischer Stress Einfluss auf die Entstehung einer Krankheit. So zählen etwa Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Rückenschmerzen, Magengeschwüre, Schlafstörungen, Asthma, Chronische Kopfschmerzen, Burnout-Syndrom oder Depressionen zu den möglichen Stressfolgeerkrankungen.

MEIST UNBEMERKTE ENTWICKLUNG

Die meisten Erkrankungen dieser Art verursachen zunächst kaum Beschwerden und entwickeln sich so unbemerkt über Jahrzehnte, bis erste Beschwerden auftreten, die den Betroffenen zum Arzt führen. Einige Erkrankungen, wie etwa der Schlaganfall oder der Herzinfarkt können unerwartet auftreten und bereits beim Auftreten ernsthafte Folgen haben.