Hausnotruf

Hausnotruf2018-07-11T23:41:40+00:00

Project Description

FÜR DEN NOTFALL HILFT HAUSNOTRUF 

Moderne Technik lässt sich zuverlässig auch im Hausnotruf einsetzen, wo es um schnelle Hilfe auf Knopfdruck geht. Der Notruf kann vom Betroffenem einfach über den Handsender mit Freisprechmodus ausgelöst werden und kommt in der rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale des Anbieters an. Der Mitarbeiter nimmt, falls möglich, telefonisch Kontakt zum Betroffenen auf. Er ist über persönliche Umstände, Beschwerden und Medikation informiert. In der Regel verfügt die Zentrale über hinterlegte Adressen von Kontaktpersonen (Angehörige/Bekannte), die informiert werden sollen. Wenn auch der Schlüssel hinterlegt ist, schickt sie bedarfsweise einen eigenen Einsatzwagen. Der Mitarbeiter wägt bei jedem ausgelösten Hausnotruf ab, ob ein Rettungsdienst oder Hilfe anderer Art erforderlich wird und leitet Maßnahmen ein. Je nach Anbieter sind verschiedene Zusatzleistungen vereinbar.

Auch ohne Pflegestufe können einige Leistungen als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend gemacht werden.

KOSTENÜBERNAHME BEI BEHINDERUNGEN

Der Hausnotruf gilt als anerkanntes Pflegemittel. Er kann bei gesetzlich Versicherten für Pflegebedürftige bei der Pflegekasse beantragt werden. Als Voraussetzung gilt, dass der Versicherte eine anerkannte Pflegestufe hat, dass er zuhause, in einer WG oder in betreutem Wohnen untergebracht ist oder von Angehörigen, bzw. Bekannten versorgt oder mitversorgt wird. Nach dem Stand März 2016 werden Pflegehilfsmittel bis zum Betrag von € 40 monatlich vollständig von der Kasse erstattet. In der Regel steht auf der Website der Pflegekasse ein entsprechender Antrag zum Download bereit. Die Beantragung übernimmt nach Absprache zuweilen auch der Hausnotruf-Anbieter. Zu beachten ist, ob die Bewilligung jährlich neu beantragt werden muss.

Quellen: § 35 EStG | GKV Spitzenverband. Hilfsmittelverzeichnis.
Text: Katja Schulte Redaktion | Datum 02/2017